Schwangerschaftsrechner: Geburtstermin & SSW ermitteln

40 Wochen ab letzter Periode

SSW-Rechner: Schwangerschaftswoche und Geburtstermin berechnen

Bestimmen Sie die rechnerische Schwangerschaftswoche, den voraussichtlichen Entbindungstermin und das Trimester anhand des ersten Tages der letzten Periode oder eines bekannten Befruchtungsdatums. Ein abweichender Zyklus kann berücksichtigt werden.

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Rechnerischer Stand

SSW 15+0 · 16. Schwangerschaftswoche
0132740 SSW
Voraussichtlicher Geburtstermin6. Januar 2027
Trimester2. Trimester
Rechnerische Befruchtung15. April 2026
Tage bis zum Termin175

Die Datumsrechnung ist eine Orientierung. Der im Mutterpass dokumentierte, gegebenenfalls per Ultraschall korrigierte Termin hat Vorrang.

Warum die Schwangerschaft ab der letzten Periode gezählt wird

In der geburtshilflichen Zählweise beginnt die Schwangerschaft rechnerisch am ersten Tag der letzten Menstruationsblutung. Zu diesem Zeitpunkt hat die Befruchtung normalerweise noch nicht stattgefunden. Sie folgt bei einem 28-Tage-Zyklus ungefähr zwei Wochen später. Der Periodenbeginn ist jedoch meist leichter anzugeben als der genaue Zeitpunkt von Eisprung und Befruchtung.

Aus dieser Konvention ergeben sich etwa 280 Tage oder 40 Schwangerschaftswochen vom ersten Periodentag bis zum voraussichtlichen Geburtstermin. Das Entwicklungsalter des Embryos ist typischerweise ungefähr zwei Wochen kürzer. Wer „in SSW 12“ ist, beschreibt daher eine andere Zeitspanne als „zehn Wochen seit Befruchtung“.

Naegele-Grundregel: erster Tag der letzten Periode + 280 Tage. Bei einer üblichen Zykluslänge ungleich 28 Tage verschiebt der Rechner den Termin um Zykluslänge − 28 Tage. Bei bekanntem Befruchtungsdatum werden 266 Tage addiert.

Die Regel liefert einen voraussichtlichen Termin, kein festes Geburtsdatum. Laut dem Informationsportal familienplanung.de werden weniger als fünf Prozent der Kinder exakt am errechneten Termin geboren. Viele Geburten liegen in einem Zeitraum von ungefähr zehn Tagen davor bis zehn Tage danach.

SSW 15+0, 15+6 und die „16. Woche“

Die Schreibweise SSW 15+0 bedeutet, dass 15 vollständige Wochen und null zusätzliche Tage vergangen sind. Damit beginnt die 16. Schwangerschaftswoche. SSW 15+6 ist der letzte Tag dieser 16. Woche; am folgenden Tag beginnt mit SSW 16+0 die 17. Schwangerschaftswoche. Die Ordnungszahl ist also um eins höher als die Zahl der vollendeten Wochen.

Der Rechner zeigt beide Formen nebeneinander, damit Angaben aus Mutterpass, Kalender und Ratgeber leichter verglichen werden können. Die Berechnung zählt ganze Tage zwischen dem rechnerischen Schwangerschaftsbeginn und dem ausgewählten Stichtag. Sie teilt durch sieben, verwendet den ganzzahligen Anteil als vollendete Wochen und den Rest als zusätzliche Tage.

Medizinische SchreibweiseAlltagsspracheVergangene Zeit
SSW 0+0 bis 0+61. Schwangerschaftswoche0 vollständige Wochen
SSW 11+0 bis 11+612. Schwangerschaftswoche11 vollständige Wochen
SSW 39+0 bis 39+640. Schwangerschaftswoche39 vollständige Wochen
SSW 40+0Termin erreicht280 Tage nach Periodenbeginn

Bei einem Stichtag vor dem rechnerischen Beginn zeigt die Eingabe keinen sinnvollen Schwangerschaftsstand. Der Rechner weist dann auf die widersprüchliche Datumsfolge hin. Für medizinische Fristen sind selbst berechnete Wochen nicht ausreichend; dort gelten die fachlich und rechtlich maßgeblichen Dokumentationen.

Die Trimester als grobe Zeitabschnitte

1. Trimesterbis zum Ende von SSW 12+6
2. TrimesterSSW 13+0 bis zum Ende von SSW 27+6
3. Trimesterab SSW 28+0 bis zur Geburt

Die Einteilung in Trimester wird in Quellen und Einrichtungen nicht immer an exakt denselben Tagesgrenzen vorgenommen. Die Oberfläche verwendet eine klare rechnerische Konvention: Das zweite Trimester beginnt bei 13+0 und das dritte bei 28+0. Für Untersuchungstermine und medizinische Entscheidungen gelten die Angaben der betreuenden Praxis oder Hebamme.

Trimester fassen Entwicklungs- und Untersuchungsphasen grob zusammen, ersetzen aber keine individuelle Vorsorgeplanung. Der konkrete Zeitpunkt von Untersuchungen richtet sich nach Mutterschafts-Richtlinien, Schwangerschaftsverlauf, Vorerkrankungen und ärztlicher Einschätzung. Der Rechner plant keine Screenings und bewertet keine Beschwerden.

Die Fortschrittsleiste stellt 280 Tage als 100 Prozent dar. Sie ist eine Kalenderdarstellung, keine Aussage darüber, dass Entwicklung in jeder Woche gleichmäßig in Prozenten abläuft. Körperliche Veränderungen und kindliche Entwicklung folgen komplexen biologischen Prozessen.

Zykluslänge und angepasste Naegele-Regel

Die klassische Naegele-Regel nimmt einen 28-Tage-Zyklus mit Eisprung ungefähr am 14. Tag an. Ist der persönliche Zyklus regelmäßig länger oder kürzer, kann der Termin rechnerisch um die Differenz angepasst werden. Bei 32 Tagen werden vier Tage addiert; bei 25 Tagen werden drei Tage abgezogen. Diese Anpassung setzt voraus, dass die Zykluslänge tatsächlich regelmäßig ist.

Unregelmäßige Blutungen, Absetzen hormoneller Verhütung, Stillzeit oder Erkrankungen können den Periodenbeginn und Eisprung als Rechengrundlage unsicher machen. Eine einzelne lange oder kurze Zyklusbeobachtung sollte nicht automatisch als übliche Zykluslänge verwendet werden. In solchen Fällen ist eine frühe Ultraschalluntersuchung für die Datierung oft aussagekräftiger.

Auch bei einem regelmäßigen Zyklus findet der Eisprung nicht garantiert exakt Zykluslänge minus 14 Tage vor der nächsten Blutung statt. Spermien können mehrere Tage überleben, und der Befruchtungszeitpunkt lässt sich aus dem Tag des Geschlechtsverkehrs nicht exakt ableiten. Das Feld „Befruchtungsdatum“ ist daher vor allem für medizinisch bekannte Daten, etwa im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung, geeignet.

Wenn der im Mutterpass eingetragene Termin von der privaten Rechnung abweicht, sollte nicht eigenständig zwischen mehreren Daten gewechselt werden. Die betreuende Fachperson berücksichtigt Ultraschallmessungen und klinische Informationen und dokumentiert den maßgeblichen Termin.

Geburtstermin aus Befruchtung oder Transfer

Ist der Zeitpunkt der Befruchtung hinreichend bekannt, wird eine durchschnittliche Schwangerschaftsdauer von 266 Tagen oder 38 Wochen ab Befruchtung verwendet. Um diesen Verlauf in die geburtshilfliche SSW-Zählung zu übertragen, setzt der Rechner den rechnerischen Schwangerschaftsbeginn 14 Tage vor das Befruchtungsdatum.

Bei assistierter Reproduktion kann der Transfertermin allein nicht ohne weitere Angaben wie Embryonalter verwendet werden. Ein Transfer eines mehrere Tage entwickelten Embryos entspricht nicht dem Befruchtungstag. Die Kinderwunschklinik berechnet den Termin nach dem konkreten Verfahren und dokumentiert die passende Schwangerschaftswoche. Tragen Sie im Rechner nur ein daraus abgeleitetes Befruchtungsdatum ein, nicht ungeprüft den Transfer.

Ein positiver Schwangerschaftstest datiert die Schwangerschaft ebenfalls nicht exakt. Die Nachweisgrenze, der Testzeitpunkt und individuelle Hormonverläufe erlauben keinen punktgenauen Befruchtungstag. Der erste Tag der letzten Periode oder eine ärztliche Datierung bleibt die bessere Ausgangsbasis.

Der angezeigte Befruchtungstag im Periodenmodus ist eine rechnerische Annahme: Periodenbeginn plus 14 Tage plus Zyklusabweichung. Er darf nicht als Beleg für einen biologisch sicheren Empfängniszeitpunkt verstanden werden.

Warum Ultraschall den Termin ändern kann

In der frühen Schwangerschaft lässt sich das Schwangerschaftsalter anhand der gemessenen Größe des Embryos genauer einschätzen als allein anhand eines unsicheren Zyklusdatums. Deshalb kann der zunächst nach Periode berechnete Entbindungstermin nach einer Ultraschalluntersuchung korrigiert werden. Spätere Größenunterschiede spiegeln zunehmend individuelle Entwicklung wider und sind nicht automatisch ein Grund für eine erneute Datierung.

Der Mutterpass enthält den voraussichtlichen Geburtstermin, der für die weitere Betreuung verwendet wird. Nutzen Sie diesen dokumentierten Wert für Vorsorge, organisatorische Fristen und Gespräche mit Arbeitgeber, Krankenkasse oder Hebamme. Eine neue Online-Rechnung sollte ihn nicht überschreiben.

Die Genauigkeit eines Datums sagt außerdem nichts über den gesundheitlichen Verlauf aus. Eine rechnerisch passende Woche schließt Komplikationen nicht aus, und ein abweichender Zyklus bedeutet nicht automatisch ein Problem. Beschwerden müssen unabhängig vom Rechner medizinisch beurteilt werden.

Bei starken Schmerzen, Blutungen, Fruchtwasserabgang, verminderten Kindsbewegungen oder anderen akuten Sorgen wenden Sie sich an medizinisches Fachpersonal beziehungsweise den Notdienst. Ein Datumsrechner ist kein Instrument zur Symptomdiagnose.

Den Termin praktisch verwenden

Der errechnete Termin hilft, die Schwangerschaft zeitlich zu orientieren. Er kann für die Suche nach Hebammenbetreuung, die Planung von Vorsorgeterminen und eine erste persönliche Kalenderübersicht nützlich sein. Viele rechtliche und organisatorische Fristen hängen jedoch von ärztlichen Bescheinigungen und gesetzlichen Regeln ab, nicht von einer selbst erzeugten Webseite.

Speichern Sie zu einer Rechnung immer Ausgangsdatum, Zyklusannahme und Stichtag. Wenn zwei Ergebnisse verglichen werden, lässt sich sonst nicht erkennen, ob die Differenz aus einer anderen Zykluslänge, einem neuen Stichtag oder einem Wechsel zum Befruchtungsmodus stammt.

„Tage bis zum Termin“ kann nach dem voraussichtlichen Geburtstermin negativ werden. Das bedeutet nur, dass der Stichtag hinter dem Rechentermin liegt. Ob eine Schwangerschaft übertragen ist und welche Kontrollen erforderlich sind, beurteilt die betreuende Praxis oder Klinik.

Der Geburtstag selbst bleibt trotz sorgfältiger Datierung offen. Planen Sie daher keinen wichtigen Ablauf ausschließlich auf den exakten ET. Ein Zeitfenster und flexible Unterstützung sind realistischer als die Annahme, dass das Kind an genau diesem Kalendertag geboren wird.

Typische Datumsfehler vermeiden

Tragen Sie im Periodenmodus den ersten Blutungstag ein, nicht den letzten Tag der Blutung und nicht den Tag, an dem die nächste Periode ausgeblieben ist. Schon eine Verschiebung um mehrere Tage verändert SSW, Befruchtungsannahme und Geburtstermin gemeinsam. Wenn das Datum nur ungefähr bekannt ist, sollte auch das Ergebnis ausdrücklich als entsprechend unsicher behandelt werden.

Verwechseln Sie außerdem Zykluslänge nicht mit Blutungsdauer. Die Zykluslänge zählt vom ersten Tag einer Periode bis zum Tag vor Beginn der nächsten. Eine fünf Tage dauernde Blutung bedeutet daher keinen Fünf-Tage-Zyklus. Verwenden Sie möglichst einen Durchschnitt aus mehreren typischen Zyklen, sofern diese regelmäßig waren.

Beim Vergleich zweier Rechner sollten Sie die Zeitzone und den Stichtag beachten. Diese Seite rechnet mit ganzen Kalendertagen und behandelt eingegebene Daten ohne Uhrzeit. Ein Ergebnis wie 12+6 kann am nächsten Kalendertag zu 13+0 wechseln. Abweichungen um genau einen Tag entstehen häufig durch unterschiedliche technische Behandlung von Uhrzeit oder Zeitzone und nicht durch eine andere medizinische Formel.

Häufige Fragen zum SSW-Rechner

Wie wird die Schwangerschaftswoche gezählt?

Geburtshilflich beginnt die Zählung am ersten Tag der letzten Periode. SSW 15+0 bedeutet 15 vollendete Wochen und den Beginn der 16. Schwangerschaftswoche.

Wie berechnet sich der Geburtstermin?

Bei einem 28-Tage-Zyklus werden 280 Tage zum ersten Tag der letzten Periode addiert. Ein bekannter Befruchtungstag wird mit 266 Tagen bis zum Termin gerechnet.

Warum berücksichtigt der Rechner die Zykluslänge?

Die klassische Regel nimmt 28 Tage an. Ein regelmäßig längerer oder kürzerer Zyklus verschiebt den angenommenen Eisprung und damit die rechnerische Terminprognose.

Ist der Entbindungstermin exakt?

Nein. Weniger als fünf Prozent der Kinder kommen exakt am errechneten Termin. Der ET ist ein Mittelpunkt der zeitlichen Orientierung, kein festes Geburtsdatum.

Welcher Termin gilt, wenn Ultraschall und Periode abweichen?

Maßgeblich ist der von der betreuenden Fachperson festgelegte und im Mutterpass dokumentierte Termin. Eine Online-Rechnung sollte ihn nicht ersetzen.

Kann ich den Transfertermin einer Kinderwunschbehandlung eingeben?

Nicht direkt, weil Embryonalter und Verfahren berücksichtigt werden müssen. Verwenden Sie die Datierung Ihrer Kinderwunschklinik oder ein daraus fachlich abgeleitetes Befruchtungsdatum.

References

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